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Meine Reise durch den Migräne-Dschungel – und warum ich nie aufgehört habe zu suchen

Wenn du seit Jahren mit Migräne lebst, kennst du diesen Satz vermutlich: „Da kann man nichts mehr machen." Ich habe ihn oft gehört. Und lange geglaubt. Bis ich verstanden habe, dass er nur die halbe Wahrheit war.

Ich lebe seit über 17 Jahren mit Migräne. Nicht mit gelegentlichem Kopfweh, sondern mit dem, was viele Frauen kennen, die mir heute gegenübersitzen: Attacken, die den Tag zerreißen. Ein Kalender, der sich heimlich um die Migräne herum plant. Und dieses leise Grundrauschen aus Angst vor der nächsten Welle.

Ich bin den medizinischen Weg gegangen – gründlich. Jede neurologisch-präventive Maßnahme beim Neurologen habe ich durchlaufen, war beim Zahnarzt wegen des Kiefers, beim Orthopäden wegen einer Körperschiefstellung, in der Schmerztherapie, bei Massagen, und noch vielem mehr. Am Ende stand ein Wort, das sich anfühlte wie eine Tür, die zufällt: medizinisch austherapiert. Und trotzdem war ich nicht schmerzfrei. Die Migräne-Anfälle wurden von Jahr zu Jahr mehr. Was mir blieb, waren die Triptane bei den Attacken – ein Glück.

Der Punkt, an dem die meisten aufhören – und ich weitergemacht habe

Medizinisch austherapiert zu sein bedeutet nicht, dass keine Frage mehr offen ist. Es bedeutet nur, dass die klassische Behandlung an ihre Grenze gekommen ist. Für mich war genau das der Anfang, nicht das Ende. Denn eine Frage ließ mich nicht mehr los:

Warum kommt die Migräne immer wieder – und was verursacht so viel Stress in meinem System, dass sie kommen muss?

Ich wollte wissen, was die Ursachen für meine Migräne sind – und nicht länger nur das Symptom „Migräne" betäuben. Eine genetische Veranlagung allein hat mir den wiederkehrenden Schmerz nie erklärt – denn eine Veranlagung erklärt nicht, warum die Migräne überhaupt ausbricht. Also habe ich angefangen, selbst zu suchen – auf zwei Ebenen gleichzeitig.

Die eine Ebene: der Stress, der körperlich entsteht. Alles, was den Körper still belasten kann, ohne dass es im Standard-Check auffällt.

Und die andere Ebene: der Stress, der innerlich entsteht – die Ebene, über die im Behandlungszimmer selten jemand spricht.

Was ich dabei über meine Migräne gelernt habe

Das Entscheidende: Äußere Faktoren wie ein Wetterumschwung sind oft nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die eigentliche Frage ist, was dein System darunter wirklich belastet – über Wochen, Monate, Jahre.

Ich will hier ehrlich sein, gerade weil im Netz oft anderes versprochen wird: Ich habe kein Wundermittel gefunden. Migräne ist eine neurologische Erkrankung, individuell und ernst zu nehmen. Ich stelle keine Diagnosen und verspreche keine Migränefreiheit.

Was sich verändert hat, ist, dass ich meinen Körper besser verstehe und ein ganz anderes Selbstverständnis habe. Ich habe noch Migräne – aber ich höre besser zu und bin überzeugt, dass ich Schritt für Schritt weiter Stress aus meinem System nehmen kann und werde. Es ist eine Reise, und ich bin gerade auf meiner. Und die Angst vor der nächsten Attacke, die hat ihre Macht verloren.

Warum ich heute andere Frauen begleite

Irgendwann war klar: Diesen Weg will ich nicht für mich behalten. Ich habe eine Ausbildung zur zertifizierten Life Coach gemacht, um das, was ich mir selbst hart erarbeitet hatte, fundiert weitergeben zu können. Ich kenne den Weg also nicht aus Büchern allein, sondern aus 17 Jahren eigener Erfahrung – ergänzt um das Handwerk, andere sicher zu begleiten.

Heute arbeite ich mit Frauen, die genau da stehen, wo ich einmal stand: medizinisch schon vieles versucht, vom System oft allein gelassen – und trotzdem mit dem Gefühl, die eigentliche Ursache noch nicht gefunden zu haben. Wir schauen gemeinsam auf innere Muster, Emotionen und das Nervensystem: die Ebenen, die die ärztliche Behandlung ergänzen, nicht ersetzen.

Wenn du auch lieber auf Ursachenforschung gehst und dich wirklich kennenlernen möchtest, um dein System ganzheitlich zu entlasten, dann bist du hier richtig.

Kennst du dieses Gefühl?

Wenn dich meine Geschichte berührt hat, lass uns unverbindlich sprechen. In einem kostenlosen Kennenlernen schauen wir gemeinsam, ob ich die richtige Begleitung für dich bin – ohne Druck.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung und dient nicht der Behandlung körperlicher oder psychischer Erkrankungen.